Das Wetter in Hamburg

Die Wettervorhersagen im Fernsehen liefern meistens nur einen groben Überblick über das überregionale Wetter, bei dem die regionalen Wetterverhältnisse nicht abgebildet werden können. Damit man sich einen guten Eindruck über das Wetter in Hamburg machen kann, sollte man sich erst einmal über das Hamburger Klima informieren, das über Durchschnitte der vergangenen Jahre beschrieben werden kann. Die Wetteraufzeichnungen werden dabei in detektivischer Genauigkeit von den Wetterstationen aufgezeichnet, die sich in der ganzen Stadt befinden.

Hamburg liegt nahe der Nordsee im Norden Deutschlands und damit in der warmgemäßigten Klimazone. Die Westwinde haben einen maritimen Einfluss, durch den die Wärme des Golfstroms ins Landesinnere getragen wird und den Hamburgern ein gleichmäßigeres Klima als weiter Östlich bescheren. Konkret bedeutet dies, dass die Sommer durch die Westwinde etwas kühler (im Durchschnitt 17°C), jedoch die Winter deutlich milder (im Durchschnitt 1°C) sind.

Ein gemäßigtes Klima bedeutet jedoch nicht, dass es auch Spitzentemperaturen ermittelt werden können. Sicher bleibt für Hamburg hier der Juli 2006 im Gedächtnis, der mit einer Höchsttemperatur von etwa 38°C zu den heißesten Monaten zählt, die je gemessen wurden. Wer plant nach Hamburg zu reisen, sollte sich jedoch nicht auf Sonnenschein verlassen, denn das Klima ist mit durchschnittlich 130 Regentagen im Jahr ganzjährig feucht.

Das Hamburger Schmuddelwetter wurde von nTV sehr passend aufgezeichnet: